Fragen zum Becher

Unser Becher: ohne Plastik, ohne Bambus. 100 % Bio.

Spülmaschinengeeignet TUV DIN EN 12875

Spülmaschinen-geeignet TUV
DIN EN 12875

ISEGA Unbedenklich

ISEGA Unbedenklichkeits-erklärung LFBG

Geschmacksneutral

Geschmacks-neutral

Biologisch abbaubar

Biologisch abbaubar

Made in Germany

Made in Germany

Biologisch abbaubar

Aus 100% natürlichen Rohstoffen

Fragen und Antworten rund um den #MainBecher

Aus welchem Material besteht der Becher?

Der #MainBecher ist aus 100% natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen und natürlich vorkommenden Mineralien. Er ist biologisch abbaubar. Dennoch: wir wissen, dass das Material noch weiterentwickelt werden muss. Noch sind wir nicht so weit, dass natürlich Rohstoffe auch gleich recycelt werden – es kommt, wie bei Plastik auch, auf die Entsorgung und Verwertung an. Am besten werden die Becher an den Hersteller geschickt, der sie kompostiert oder weiter verwertet (als upgecyceltes Granulat).

Made in Germany? Was bedeuten 100 % natürliche und nachwachsende Rohstoffe‘ und ‚biologisch abbaubar‘?

Die Sendung mit der Maus erklärt prima, was NOWASTE und damit der #MainBecher mit natürlichen Rohstoffen meint und wo diese herkommen: http://www.wdrmaus.de/filme/sachgeschichten/holzkunststoff.php5.

Der Becher kommt zu 100 % aus Deutschland und beinhaltet kein Melamin oder Formaldehyd-Harz. Er wird aus nachwachsenden Rohstoffen aus der Papierindustrie und natürlich vorkommenden Mineralien hergestellt: Stärke, Glucose, Lignin (Baumharze), pflanzliche Öle, Wachse und mineralische Füllstoffe. Also: schadstofffrei. Hinzu kommt: Er braucht keine ‚Klebemittel‘, weil das Verfahren zur Herstellung anders funktioniert. Sie können sich das ein bisschen wie bei Keramik vorstellen, die ja auch ‚gebacken‘ wird, um zusammenzuhalten bzw. fest zu werden.

Aus welchem Material sind die Deckel und wie ist da der aktuelle Stand der Entwicklung?

Die Deckel sind ebenfalls aus nachwachsenden Rohstoffen (gleiches Material) und ebenso spülmaschinengeeignet. Da er über mehr Rillen verfügt, haben wir uns jedoch dazu entschlossen, ihn aus Vorsicht gegenüber der Hygieneverordnung zum Kauf anzubieten, statt zu verleihen.
Mehr dazu: https://nowaste.eu/de/quality-promise

Kann ich heiße und kalte Getränke daraus trinken? Und Äppler?

Die Becher sind bei Kontakt mit Lebensmitteln absolut unbedenklich. Dafür sind die Becher bei der Institut ISEGA geprüft und zertifiziert. Es gibt auch einen Test mit Essigsäure, weshalb wir davon ausgehen, dass des FrankfurterInnen Lieblingsgetränk auch uneingeschränkt zu genießen ist.

Ist der Becher spülmaschinengeeignet? Wie oft kann er gespült werden?

Bei der offiziellen Spülmaschinen-Eignungsprüfung des TÜV Rheinland waren nach 250 Spülgängen nur minimale optische Veränderungen zu erkennen. Im internen Härtetest benutzt NOWASTE immer noch Becher aus der ersten Generation, d.h. seit über sieben Jahren.

Was passiert im Anschluss?

Am besten schicken Sie ihn zum Hersteller oder zu uns zurück, der für die gerechte Entsorgung, in dem Fall für Wiederverwertung des Materials (Recycling) sorgt. NOWASTE nimmt ihn lebenslänglich zurück (Moselstraße 27, 63452 Hanau).
Er ist – im Gegensatz zu herkömmlichen Kunststoffbechern – keine Belastung für die Umwelt. Dennoch sollten Sie ihn nicht einfach in den Wald oder auf den Komposthaufen werfen. Warum? Wegen der Rohstoffe. Die besten Lösungen sind Recycling, Energiegewinnung durch Verbrennen in einer Biogas-Anlage oder die industrielle Kompostierung – hier wird der Becher in unter 180 Tagen vollständig abgebaut. Wenn er verbrannt wird, entsteht nicht mehr CO2 als er vorher von Pflanzen gebunden hatte, da er aus nachwachsenden Rohstoffen besteht und nicht (wie herkömmliches Plastik) aus Erdöl.
Es gibt ein paar Selbstversuche, das Kompostieren betreffend:

Kompostierbar? Ja klar. Der Hersteller hat das mal selbst getestet und dokumentiert…

Umweltamt-Empfehlung

Kann ich als Café problemlos Getränke in den #MainBecher füllen?

Ja. Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat im Rahmen der BecherBonus-Aktion diesbezüglich eigens eine Handlungsempfehlung für Gastronomie-Betriebe ausgesprochen, um hygienisch unbedenklich Mehrweg zu ermöglichen. Es müssen lediglich die Inhalte der Empfehlung beachtet werden.

 Das Müll 1 x1 

Wie groß ist das Einwegproblem in Frankfurt wirklich?

Der #MainBecher ist Frankfurts Antwort auf wachsende Müllberge durch einen anhaltendenden Getränke-to-go-Trend. Jährlich gehen ca. 2,8 Milliarden Einweg-Becher in Deutschland über die Ladentheke. Davon 25 Millionen allein in Frankfurt! Für diese Anzahl lohnt es sich, etwas zu verändern.

Was kann ich durch die Nutzung von Mehrweg für den Klima- und Umweltschutz tun?

Für den gesamten Bedarf an Einwegbechern werden jährlich ca. 43.000 Bäume abgeholzt, 22.000 t Rohöl gefördert und 111.000 t CO2 freigesetzt. Das heißt der Umstieg auf ein Pfandsystem im Vergleich zur Nutzung von Einwegbechern oder auch im Vergleich zur Nutzung von Mehrwegbechern aus Plastik schont sowohl unsere CO2-Bilanz (gut fürs Klima) als auch die die Umwelt durch weniger Abholzung und potenzielle Umweltverschmutzungen durch das Öl.

Warum ist ein Pfandsystem besser für die Umwelt als mein Mehrwegbecher?

Wir denken, dass es in Zukunft immer mehr Stoffkreisläufe braucht. Also zum einen die Wiederverwertung von bereits genutztem Material, wie z.B. der Rohstoff des Bechers aus Holzabfällen der Industrie. Zum anderen geht es uns darum, dass wir nicht alles besitzen müssen, sondern auch (wie in der Sharing Economy) Dinge teilen können. Dadurch steigt die Auslastung.

Unser Plastik landet doch gar nicht im Meer! Oder etwa doch?

Natürlich entsorgen wir kein Plastik direkt im Meer. Doch über unseren Lieblingsfluss, den Main, und auch über das Grundwasser gelangen Plastik und Mikroplastik in die Umwelt. Zum einen kennen es fast alle Frankfurterinnen und Frankfurter: verdreckte Ufer, an denen Einweggeschirr oder Tüten und Anderes schnell mal im Fluss landet, wenn der Wind in die falsche Richtung weht. Zum anderen sieht man viele Kleinstpartikel auf dem Boden, zum Beispiel zwischen den Fugen, die sich über die Jahre zersetzen und so ins Grundwasser gelangen. Beides kann vermieden werden und der #MainBecher unterstützt dabei und ist ein Anfang.

Ist der Becher aus Bio Plastik? Wenn ja: Dafür sind doch unsere Kompostanlagen gar nicht gemacht, oder?

Die Begriffe „Bioplastik“ oder „Biokunststoff“ sind nicht geschützt. Unser Becher ist aus nachwachsenden Rohstoffen wie Lignin, das in der Papierindustrie und in Sägewerken als Nebenprodukt anfällt. Anders zum Beispiel als Bioplastik aus Genmais. Dennoch ist klar, dass die gängigen Kompostieranlagen oft noch nicht auf den längeren Zyklus ausgerichtet sind, den der vollständige Abbau des Bechers benötigt. Der Hersteller benutzt jedoch eine solche Maschine, weshalb die Becher an ihn zurückgeschickt werden sollten. Er kompostiert oder führt das noch nutzbare Material in einen erneuten Stoffkreislauf. Mehr im FAQ zum Becher

Plastik wird in Deutschland doch recycelt und hat eine gute Ökobilanz, warum dann nicht recyceltes Plastik für den Becher nutzen?

Plastik wird wesentlich günstiger produziert als viele neue, innovative Materialien und ist teilweise aus Perspektive der Ökobilanz unschlagbar, wenn es als recyceltes Material wieder für ein gleichwertiges Produkt verwendet wird. Doch aus den meisten Produkten entstehen aktuell noch „downgecycelte“ Produkte, d.h. aus einem Plastikbecher wird wahrscheinlich ein Kehrbesen oder ähnliches, auch wenn die Forschung und viele Hersteller bemüht sind, aus ökologischer und ökonomischer Perspektive, recyceltes Plastik in „Lebensmittelqualität“ zu produzieren (Becher, Kosmetik etc.).

Wir haben uns von verschiedenen Akteuren über unterschiedliche Materialien berichten lassen und stehen auf folgendem Standpunkt: Natürliche Rohstoffe, die Plastik ersetzen, kommen vergleichsweise erst in sehr niedrigen Mengen zum Einsatz.

So sind z.B. Kompostieranlagen häufig noch nicht auf die lange Dauer eingestellt, die der Becher bräuchte, um zersetzt zu werden (180 Tage). Gleiches gilt auch für andere Plastiktütenersatzstoffe wie bspw. Maisstärke. Nicht alle natürlichen Ersatzstoffe sind zu befürworten, z.B. weil sie giftige Klebemittel enthalten. Doch der #MainBecher ist unbedenklich und aufgrund der Produktion in unserer Region ein doppelter Gewinn. Wenn wir nicht die Nachfrage nach solch innovativen Materialien stärken, werden die Anlagen nicht umgestellt; der Teufelskreis geht weiter, der Mikroplastikring um die Erde wächst… Am besten ist dennoch, ganz auf Verpackungen zu verzichten, wo es möglich ist, oder eben Konsumgüter und Verpackungen mehrfach zu nutzen. Auch Jutebeutel werden erst bei vielfacher Nutzung umweltfreundlicher als die Plastiktüte.

Ist die Pfandmarke nachhaltig produziert?

Die Pfandmarke ist aus FSC-zertifiziertem Holz. Die fwg – frankfurter werkgemeinschaft konfektioniert sie für uns. Da die fwg selbst nicht FSC-zertifizert ist, dürfen wir das Siegel auf der Pfandmarke nicht mehr verwenden. Das ist natürlich schade, doch uns ist ein ganzheitlicher Ansatz, der auch soziale Aspekte berücksichtigt, wichtiger als das Siegel.

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